Ja, Herr Ritter, Ihr Insiderwissen ist ja bemerkenswert bei einer an sich ja geschlossenen Veranstaltung. Hatten Sie da wieder Ihre Stasi…
(Thomas Krüger, SPD: Ja, da sehen Sie mal! – Peter Ritter, DIE LINKE: Sie sind doch wohl alle über die Straße ins Hotel gegangen, oder was?!)
(Thomas Krüger, SPD: Wenn Sie weiter keine Argumente haben! – Peter Ritter, DIE LINKE: Ja, ja, na ja! Lesen Sie die Berichte von „Endstation Rechts“! – Zuruf von Manfred Dachner, SPD)
zu Ihren Ausführungen eben, sowohl zu den von Ihnen als auch zu denen von Herrn Barlen: Ja, auch Sie sollten das von mir gestern erwähnte Buch von Hermann Lübbe, das ich ja eigentlich Herrn Dachner ans Herz legte, auch mal lesen, „Politischer Moralismus“. Mehr ist das nämlich nicht, was Sie hier machen, nicht?
Sie verschieben die Debatte, um die es eigentlich geht, und die war ja an sich gar nicht böse gemeint meinerseits,
Und insofern zeigen Sie damit ja nur, dass die Vorwürfe, die Sie anderen machen, auf Sie selbst herabfallen.
Jetzt, Herr Ritter, zu Ihren Vorwürfen in Bezug auf die Teilnehmer dieses „Flügel“-Treffens da in Binz. Da, werfen Sie dann vor, wären ein Herr Kalbitz, ein Herr Höcke und so weiter gewesen und ich auch, ganz furchtbar. Ja, natürlich. Wissen Sie, als in Waren der AfDLandesparteitag stattfand, auf dem ich als Gast auch zugegen war, da glaube ich, Sie gesehen zu haben zum Beispiel.
Da habe ich Sie gesehen unter der Fahne der MLPD, einer vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremen,
(Peter Ritter, DIE LINKE: Keinen Millimeter werden wir weichen! Keinen Millimeter! – Glocke der Präsidentin)
Herr Arppe, ich habe Ihnen jetzt einen großen Spielraum gelassen. Ich bitte Sie doch, jetzt zu Ihrem Antrag noch mal zu reden. Da ging es ja um die Ministerpräsidentin für alle Bürger.
Die Ministerpräsidentin hätte gut daran getan, sich zum Beispiel von der Gewalt, die dort auch ausgeübt wurde, …
die dort auch zugegen waren, zu distanzieren, wenn Sie dann schon das Grundgesetz hier immer wieder aufs Tabet heben.
Und dass der Herr Miraß dabei war, zeigt ja eigentlich bloß, als Staatssekretär, dass es beabsichtigt war, auch hier als Vertreter der Landesregierung ein Zeichen zu setzen. Sonst hätte ja wirklich Herr Barlen sprechen können als Parteivertreter, aber ein Staatssekretär, das ist dann doch schon etwas fragwürdig und zeigt einmal mehr, dass mein Antrag so unbegründet gar nicht ist.